Tastatur – Cherry Cymotion Master Linux
Die Linux Tastatur schlechthin, ja auch ich habe nun eine, wie sie eingerichtet wird könnt ihr unter Tutorials nachlesen !
Die Tastatur kommt von Cherry und ist wärmstens zu empfehlen.
Installationanleitung ohne Kernel-Neukompilierung oder Keym@n-Software !!!
Ein recht herzliches Dankeschön an Dot68 vom Linux-Club !
Installationanleitung ohne Kernel-Neukompilierung oder Keym@n-Software !!!
Gilt für SuSE Linux 10.0 10.1 oder 10.2,
rsync – Datenbetand automatisch sichern
Hintergrund
Es kann sehr mühsam sein, größere Datenbestände zu sichern, und diese Sicherung dann auch noch aktuell zu halten. Es gibt deswegen eine Reihe von Werkzeugen, die diese Aufgaben vereinfachen.
rsync
rsync ist ein Programm, um zwei Ordner, bei Bedarf auch remote (daher das r) abzugleichen. Dabei ist der Name etwas irreführend: rsync kann nicht synchronisieren, sondern nur replizieren. Das heißt, dass es möglich ist, Veränderungen im Ordner A_original auf den Ordner B_backup zu übertragen, aber nicht umgekehrt – wenn in B_backup etwas geändert wird, wird diese Änderung nicht auf A_original übertragen (für solche Fälle ist unison gedacht)!
Verwendung
Die eigentliche Verwendung von rsync findet so statt
rsync -OPTIONEN QUELLE ZIEL
Ziel und Quelle könne dabei Ordner auf beliebigen Maschinen sein – z.B. auch
rsync -OPTIONEN foo:/home/secureme baa:/home/backup
So können also auch zwei fremde Rechner synchronisiert werden.
Anmerkung: Wird bei einem Quellverzeichnis abschließend ein / mit angegeben, wird nur der Inhalt des Verzeichnisses kopiert, nicht aber das Quellverzeichnis selbst
Die Optionen, die man angeben kann, sind vielfältig. Hier ein Auszug der Wichtigsten:
rsync-Optionen
Option Bedeutung
-a Archiv-Modus; Rechte, symbolische Links, etc. bleiben erhalten
-b Backups werden erstellt
–delete Dateien, die auf der Quelle nicht mehr existieren, werden auch auf dem Ziel gelöscht
-e execute – führt ein zusätzliches Kommando aus
-e "ssh" die Übertragung findet über ssh, also verschlüsselt statt
-n dryrun – ein Testlauf, der nichts real kopiert
–progress zeigt den Fortschritt während der Übertragung
-r lässt rsync rekursiv arbeiten
–size-only damit schaut rsync beim Aktualisieren nur auf die Dateigröße; nützlich, wenn der Backup-Server es nicht so genau nimmt mit den Zeitstempeln der Dateien
-u update – Dateien, die auf dem Ziel schon vorhanden und aktuell sind, werden übersprungen
-v verbose – gibt ausführliche Meldungen über den Verlauf und eventuelle Probleme
-z komprimiert die Daten
Beispiele
rsync -abruvz –delete –progress -e ssh /home/me foobar.com:/backup/home/me
Klassisches Beispiel für das Sichern des eigenen Home-Verzeichnisses auf einem Server im Netz.
rsync -arbuv –delete –progress /home/username/ /mnt/ziel/home/username/
Spiegeln von Verzeichnissen (mit Fortschrittsanzeige)
Probleme
Da rsync nur ganze Dateien übertragen kann, statt nur der Veränderungen an einer Datei selbst, eignet sich das Verfahren kaum für häufige Sicherungen großer Dateien, die häufig abgeändert werden.
Dazu gehören z.B. Images virtueller Maschinen (qemu-Images, VMWare-Images), aber auch die gespeicherten E-Mails von einigen E-Mail-Programmen, die mit dem mbox-Format arbeiten (Thunderbird, Evolution, KMail je nach Einstellung).
In solchen Fällen macht es Sinn, rsync-Backups nur selten durchzuführen, und für die täglichen Backups Programme zu nutzen, die differenzielle Backups unterstützen.
Backups automatisieren
Ein Backup jedesmal von Hand auszuführen ist natürlich nur bedingt Sinn der Sache, da es auch schonmal vergessen werden kann. Besser ist es, das Backup automatisch und ohne Interaktion durchzuführen. Um dies zu einem bestimmen Zeitpunkt zu erledigen, kann man auf 'cron' zurückgreifen, das bei SUSE LINUX enthalten ist.
Viele privat genutzte Maschinen werden abends ausgeschaltet. Hier bietet es sich an, rsync durch das Skript /etc/init.d/halt.local aufzurufen. halt.local wird jedesmal aufgerufen, wenn die Maschine heruntergefahren wird.
OpenSuse 10.2 als Betriebssystem
Nun endlich habe ich auch gewechselt, von Suse 10.1 auf 10.2 und muss sagen die Installation ging gut von statten !
Ich habe eine Neuinstallation gewählt und den ganzen alten Müll von der Platte zu fegen.
Beachtet aber wenn ihr dieses macht, sichert euch vorher euer altes /home Verzeichnis und andere, für euch wichtige Daten
Die neue source.list für 10.2 ( apt ) steht im Download zu Verfügung. Desweiteren habe ich im Howto von apt die source.liste
auf 10.2 angeglichen.