Monats-Archive: Juli 2006

Jumperbelegung ATA Festplatten

 

*** Jumperbelegung ATA Festplatten ***

 

Jumper-Einstellungen Typ A

 

 
 (Master)
Der senkrecht gesteckte Jumper über den J50-Pins konfiguriert die Festplatte als Master.
Ein waagrechter Jumper über den Pins J48 und J46 hat keinen Einfluss auf die Funktion der Platte,
diese Position dient ausschliesslich als Aufbewahrungsort des Reservejumpers.
 

(Master mit CLJ)
Der senkrecht gesteckte Jumper über den J50-Pins konfiguriert die Festplatte als Master.
Der senkrecht gesteckte Jumper über den Pins J46 zeigt die Zylinderlimitation-Position (CLJ).
 

(Slave)
Um eine Festplatte als Slave zu konfigurieren benötigen Sie keinen Jumper.
Die waagrechten Jumper über den Pins J48, J46, J44 und J42 befinden sich beide in Aufbewahrungsposition.
 

(Slave mit CLJ)
Der Jumper über Pin J44 und L42 ist in Aufbewahrungsposition.
Der Jumper über den Pins J46 befindet sich in der Zylinderlimitations-Position (CLJ).
 

(Cable Select)
Der Jumper über den Pins J48 konfiguriert die Festplatte als Cable Select.
Der Jumper über Pin J44 and J42 befindet sich in Aufbewahrungsposition.
 

(Cable Select mit CLJ)
Der Jumper über den Pins J48 konfiguriert die Festplatte als Cable Select.
Der Jumper über den Pins J46 befindet sich in der Zylinderlimitations-Position (CLJ).

 

Hersteller 

Typisches Jumper-Verfahren

Conner

Im Gegensatz zu den anderen Herstellern herrscht bei Conner Chaos: Die Jumper für Single/Master/Slave sind sehr eigenwillig bezeichnet. Da sich die Jumperbelegung bei Conner von Modell zu Modell unterscheidet, hilft kein Universal-Installationsrezept. Am Blick ins Manual führt kein Weg vorbei – dort ist die Konfiguration gut beschrieben. Generell bietet auch Conner drei Jumper, die mit C/D, A/C und CS bezeichnet sind (immer von links nach rechts angeordnet). Zum Aktivieren des Master-Modus wird generell der linke Jumper (C/D) gesetzt, die anderen beiden bleiben offen. Den Slave-Modus aktivierst Du, indem alle Jumper abgezogen werden, alle Stifte offen bleiben. Zum Aktivieren des Single-Modus wird der rechte Jumper (CS) gesetzt. Bei Conner gilt: Der Master-Modus C/D ist auch für den Single-Betrieb der Festplatte möglich, CS (das oben als Single-Modus beschrieben wurde) heißt im Klartext "Cable Select” und ist nur bei bestimmten Controllerkonfigurationen nötig. Betreibst Du also eine Conner-Platte alleine an einem Strang, dann kann auch der Master-Modus (C/D) gewählt werden, wenn die Platte im Single-Modus (CS) nicht will. Diese Beschreibung ist bei Conner, wie eingangs erwähnt, nur ein "Grundrezept”. Je nach Conner-Modell kann es nötig sein, daß der mittlere Jumper (A/C) entweder in allen Modi (immer) gesetzt sein muß oder nicht – diese Info findest Du in den Abbildungen im Handbuch!

Maxtor

Maxtor bietet für die Festplattenkonfiguration nicht, wie üblich, drei Jumper, sondern fünf. Die sind einfach mit J20, J21, J22, J23 und J24 bezeichnet. Bei allen aktuellen Maxtor-Platten gelten die gleichen Spielregeln: Du findest die fünf Steckpositionen am Platinenrand über dem Kabelanschluß. Die vier Jumper sind untereinander plaziert und enden mit Jumper J24 am unteren Platinenrand. Für die Single/Master/Slave-Konfiguration ist ausnahmslos Jumper 20 (der oberste Jumper”) zuständig. Wird er gesetzt, so arbeitet die Festplatte gleichermaßen als Master wie auch als Single. Soll die Maxtor als zweite Platte an einem Strang versklavt werden, bleibt Jumper 20 einfach offen. Abhängig vom Controller kann es sein, daß Du noch mit Jumper J24 (Cable Select) experimentieren mußt. Kooperiert die Maxtor nicht auf Anhieb, setze diesen Jumper testweise.

Quantum

Auch die Quantum-Festplatten kommen zwar mit drei Jumpern, aber eigenwilligen Bezeichnungen: CS (Cable Select), DS (Drive Select) und SP (Slave Present). Die "Drei” entsprechen grundsätzlich wiederum dem Single/Master/Slave-Prinzip. Neben den Standardeinstellungen läßt Quantum auch weitere "Special Modes” zu, die abhängig vom Modell nur dem Manual zu entnehmen sind. Generell sieht die Quantum-Konfiguration so aus: Im Sklavenmodus wird auf jegliche Jumper verzichtet. Soll die Platte alleine "single” am Strang arbeiten, wird der DS-Jumper (mittlerer Jumper) gesetzt. Übernimmt die Platte die Rolle des Masters und ist eine zweite Platte als Slave am Strang, wird zusätzlich zum DS-Jumper noch der rechte Jumper (SP) gesetzt.

Seagate

Seagate zeigt, daß es auch mit zwei Jumpern geht praktisch alle Seagate-Modelle werden so konfiguriert. An der Rückseite finden sich (links außen neben dem Kabelanschluß, wenn die Platte auf dem Bauch liegt) zwei nebeneinander angeordnete Jumper. Für den Single-Betrieb wird kein Jumper gesetzt. Soll die Seagate als Master bei vorhandenem Slave fungieren, setzt Du den rechten (innen gelegenen) Jumper. Für den Slave-Betrieb wird der linke (außen gelegene) Jumper gesetzt.

Western Digital

Die Jumperkonfiguration ist bei allen Western Digital Caviar-Modellen gleich: Für den Single-Modus setzt Du wahlweise keinen Jumper oder verbindest die beiden ersten linken oberen Pins des 3×2 großen Stiftblocks mit einem Jumper – standardmäßig ist der Jumper so gesetzt. Für den Master-Modus werden die beiden linken Stifte verbunden, für den Slave-Modus die beiden mittleren. Wie im Bild zu sehen, bietet Western Digital noch weitere "Modi” an, die als Special Setting bezeichnet werden und sich ebenfalls in Single/Master/Slave aufteilen. Diese Special Settings helfen im Zusammenhang mit den "unbeliebten” Treibern in diversen Fällen, die 2-GByte-Mauer zu durchbrechen. Solange Du vernünftigerweise auf Treiber verzichtest, brauchst Du Dich um diese Special Settings nicht zu kümmern. Konfiguriere die Caviar einfach im Standardmodus auf Single, Master oder Slave.

 

 

 

 

Netzteile AT – ATX

 

*** Netzteile AT – ATX ***

    Steckerbelegungen 

Stromversorgung Peripherie

                                                       1 = +12V gelb
   2 = Masse schwarz
   3 = Masse  schwarz
   4 = +5V rot
   Dieser Stecker findet Anschluss an Festplatten und internen Wechselmedien-Laufwerken. 

 

Stromversorgung Floppy/Disketten-Laufwerk  

   1 = +5V rot
  
2 = Masse schwarz
    3 = Masse  schwarz
    4 = +12V gelb
    Dieser Stecker findet Anschluss am Disketten-Laufwerk(3,5 Zoll).  

 

Stromversorgung PC/AT

Bei den alten AT-Netzteilen wird die Stromversorgung über die beiden P8- und P9-Steckern herausgeführt. Die Stecker sind von der Bauform her identisch. Die Belegung der Pins sind jedoch anders. Die beiden Stecker werden nebeneinander auf eine Pfostenleiste auf dem Motherboard gesteckt.

Pin P8 P9
1 Power Good (orange) Masse (schwarz)
2 +5V (rot) Masse (schwarz)
3 +12V (gelb) -5V (weiss)
4 -12V (blau) +5V (rot)
5 Masse (schwarz) +5V (rot)
6 Masse (schwarz) +5V (rot)

Stromversorgung ATX

ATX-Netzteile liefern keinen Strom wenn sie nicht mit dem Mainboard verbunden  sind. Wird jedoch der Pin 14 mit Masse(z.B. Pin 15) verbunden, dann kann auch  das Netzteil eingeschaltet werden.
(Grundlast im 5V-Kreis muss vorhanden sein)

 
1 11
2 12
3 13
4 14
5 15
6 16
7 17
8 18
9 19
10 20

 

 
Pin Beschreibung
1 + 3,3 VDC
2 + 3,3 VDC
3 Masse
4 + 5 VDC
5 Masse
6 + 5 VDC
7 Masse
8 PWR_OK
9 + 5 VSB
10 + 12 VDC
11 + 3,3 VDC/sense
12 - 12 VDC
13 Masse
14 PS_ON
15 Masse
16 Masse
17 Masse
18 - 5 VDC
19 + 5 VDC
20 + 5 VDC

 

Stromversorgung Aux Power (Pentium 4)


1 Masse
2 Masse
3 Masse
4 + 3,3 VDC
5 + 3,3 VDC
6 + 5 VDC

Aufgrund der erhöhten Stromaufnahme des  Pentium 4 ist ein ATX12V-Netzteil(und Gehäuse) erforderlich.
Dieser zusätzliche Stecker liefert +3,3VDC und +5VDC um die spannungsführenden Adern des ATX-Steckers zu entlasten.
 

 

 

Stromversorgung +12V Power (Pentium 4)


Masse 1

3

+ 12 VDC
Masse 2 4 + 12 VDC

Der vierpolige Anschluss führt +12V und  Masse, und soll den Prozessor speisen(ab 60 Watt aufwärts).